Marke · Bourbon
Maker's Mark: der weiche Wheated Bourbon
Weizen statt Roggen: Maker's Mark ist der vielleicht weichste und süßlichste Bourbon aus Kentucky — und mit seinem roten Wachssiegel ein echter Blickfang.
Über Maker's Mark
Maker's Mark wird seit 1953 in Loretto, Kentucky, gebrannt und gehört zu den bekanntesten handwerklich geprägten Bourbon-Marken überhaupt. Gegründet von Bill Samuels Sr., setzte die Brennerei von Beginn an auf einen bewusst sanften Stil — ein Gegenentwurf zu den oft kantigeren, roggenbetonten Bourbons.
Unverkennbar ist die Flasche mit ihrem handgetauchten roten Wachssiegel, das jede Flasche zum Unikat macht. Hinter der hübschen Optik steckt jedoch ein sehr ernsthaftes Produkt: ein durchweg weicher, süßlicher Wheated Bourbon, der gleichermaßen bei Einsteigern und Kennern beliebt ist.
Classic vs. Maker's 46
Der Maker's Mark Classic ist die Standardabfüllung mit 45 % Vol. Er steht für das Markenprofil: weich, süßlich, rund, mit Vanille, Karamell und einem Hauch Weizenbrot. Schon im erschwinglichen Preissegment ein hervorragender Bourbon für den puren Genuss.
Der Maker's 46 ist die Premium-Weiterentwicklung. Hier werden während der finalen Reifung gebrannte französische Eichenstäbe ins Fass gehängt. Das Ergebnis: mehr Würze, Tiefe und Karamell, ein etwas kräftigerer Körper — bei gleichbleibend weicher Grundnote. Wer den Classic mag und etwas mehr Komplexität sucht, wird den 46 lieben.
Wheated Bourbon erklärt
Bourbon muss zu mindestens 51 % aus Mais bestehen. Das restliche Getreide ist üblicherweise Roggen, der für Würze und Schärfe sorgt. Ein Wheated Bourbon ersetzt diesen Roggen durch Weizen — und genau das macht den entscheidenden Unterschied: Der Whiskey wird deutlich weicher, süßlicher und harmonischer, weil die scharfe Roggenkante fehlt.
Maker's Mark ist der bekannteste Vertreter dieses Stils und für viele die ideale Einführung in die Welt des Bourbons. Mehr Hintergrundwissen zur Herstellung und zu den verschiedenen Stilen finden Sie in unserem Ratgeber Bourbon erklärt.
Empfehlung
Für die meisten ist der Maker's Mark Classic die richtige Wahl: weich, zugänglich und hervorragend pur wie on the rocks. Wer mehr Tiefe und Eichenwürze sucht oder ein hochwertigeres Geschenk plant, greift zum Maker's 46.
Maker's Mark eignet sich besonders für Einsteiger und für alle, die milde, süßliche Spirituosen schätzen. Wer es kräftiger und würziger mag, sollte einen Blick auf Jim Beam und andere roggenbetonte Bourbons werfen. Preislich liegt der Classic angenehm im Rahmen — weitere preiswerte Empfehlungen finden Sie in unserer Auswahl Whisky bis 30 Euro. Einen breiten Überblick liefert unsere Liste der besten Bourbon Whiskeys.
Maker's Mark: unsere Empfehlung
Maker's Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky 0,7 l, 45% Vol.
26,99 €
Classic vs. Maker's 46 im Vergleich
| Merkmal | Maker's Mark Classic | Maker's 46 |
|---|---|---|
| Vol.-% | 45 % | 47 % |
| Reifung | Klassisch in Eiche | Mit gebrannten Eichenstäben |
| Charakter | Weich, süßlich, rund | Würziger, tiefer, mehr Karamell |
| Am besten für | Einsteiger, puren Genuss | Genießer, Geschenk |
Häufig gestellte Fragen
Was macht Maker's Mark zum Wheated Bourbon?
Worin unterscheiden sich Maker's Mark Classic und Maker's 46?
Ist Maker's Mark gut für Einsteiger?
Kann man Maker's Mark pur trinken?
Warum hat Maker's Mark den roten Wachssiegel-Verschluss?
Der weichste Bourbon für Ihr Glas
Maker's Mark überzeugt mit seiner sanften, süßlichen Wheated-Bourbon-Art — die perfekte Wahl für puren Genuss und den Einstieg in die Bourbon-Welt.
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