Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen. Alle Preisangaben inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand; Preise können sich seit dem Abruf geändert haben. Verantwortungsvoll genießen ab 18 Jahren. Mehr erfahren

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine kleine Provision — ohne Mehrkosten für Sie. Spirituosen werden ausschließlich an Personen ab 18 Jahren verkauft.

Vergleich · Bourbon

Jim Beam vs. Maker's Mark: Welcher passt zu Ihnen?

Zwei Kentucky-Bourbon-Klassiker, zwei Rezepturen: klassischer Roggen-Bourbon gegen weichen Wheated Bourbon. Wir vergleichen Herstellung, Geschmack und Preis — und sagen, welcher zu Ihnen passt.

Roggen-Bourbon vs. Wheated Bourbon

Auf den ersten Blick scheinen Jim Beam und Maker's Mark fast identisch: zwei amerikanische Bourbons, beide süßlich, beide auf Maisbasis, beide weltweit in Bars und Supermarktregalen zu Hause. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Getreidemischung, der sogenannten Mash Bill.

Jim Beam ist ein klassischer Kentucky Straight Bourbon. Die Maische besteht zu rund 75 % aus Mais, ergänzt durch Roggen und gemälzte Gerste. Der Roggen sorgt für Würze und eine leichte Schärfe. Nach der Destillation reift der Brand mindestens vier Jahre direkt in frischen, innen ausgekohlten Eichenfässern.

Maker's Mark hingegen ist ein sogenannter Wheated Bourbon: Statt Roggen kommt Weizen als Nebengetreide zum Einsatz. Da Weizen milder und süßer schmeckt, wird der gesamte Whiskey dadurch runder und weicher — ohne die würzige Roggenkante. Mehr Hintergründe dazu finden Sie in unserem Ratgeber Bourbon erklärt.

Geschmack im Direktvergleich

Geschmacklich gehen die beiden Marken deutlich auseinander, auch wenn beide süßlich-mild sind. Jim Beam White zeigt eine kräftigere, würzigere Seite: Vanille und Karamell treffen auf Eichenwürze, etwas Roggenschärfe und eine leicht herbe Note im Abgang. Er wirkt klassisch nach Bourbon und ist ein zuverlässiges, vielseitiges Arbeitspferd.

Maker's Mark schmeckt dagegen weicher, runder und süßer. Charakteristisch sind Vanille, Karamell und ein Hauch Weizenbrot, ganz ohne die scharfe Roggenkante. Der Abgang ist sanft und harmonisch. Wer puren Whiskey mit weniger Ecken und Kanten bevorzugt, tendiert oft zu Maker's Mark; wer den würzigeren, eichigeren Bourbon-Charakter mag, greift zu Jim Beam.

Preis & Verfügbarkeit

Beide Marken gehören zu den bekanntesten Bourbons der Welt und sind praktisch überall erhältlich — im Supermarkt, im Getränkemarkt und online. Beim Preis hat Jim Beam meist die Nase vorn: Jim Beam White gehört zu den günstigsten seriösen Bourbon-Optionen im Regal, während Maker's Mark durch die aufwendigere Herstellung in der Regel etwas darüber liegt.

Für große Runden, Cocktail-Partys und den unkomplizierten Alltagsgebrauch ist Jim Beam damit die wirtschaftlichere Wahl. Maker's Mark verlangt einen kleinen Aufpreis für sein weicheres, gefälligeres Profil. Weitere preiswerte Empfehlungen finden Sie in unserer Übersicht der besten Bourbon-Whiskeys.

Empfehlung pro Anwendungsfall

Für Cocktails und Longdrinks: Jim Beam ist das vielseitige, preiswerte Mixfundament für Old Fashioned, Whiskey Sour oder Whiskey-Cola. Mehr Ideen liefert unser Ratgeber Whisky für Cocktails.

Für puren Genuss: Maker's Mark wirkt durch den Weizenanteil weicher und ist pur bei Zimmertemperatur oder auf Eis besonders zugänglich. Jim Beam zeigt sich pur etwas kantiger und würziger.

Für Sparfüchse und Großverbrauch: Jim Beam White ist der klare Sieger beim Preis-Mengen-Verhältnis.

Für den nächsten Schritt: Wer mehr Würze und Roggen-Charakter sucht, sollte zu Bulleit Bourbon mit seinem hohen Roggenanteil greifen; wer die Jim-Beam-Linie vertiefen möchte, findet gereiftere Editionen in unserem Jim-Beam-Porträt.

Fazit

Es gibt keinen objektiven Gewinner — es kommt auf den Anwendungsfall an. Jim Beam ist der vielseitige, würzige und besonders preiswerte Klassiker, der in Cocktails brilliert und das beste Preis-Mengen-Verhältnis bietet. Maker's Mark punktet mit seinem weichen, runden und süßeren Charakter dank Weizen statt Roggen, der pur besonders überzeugt. Beide sind unkomplizierte Einstiegs-Bourbons. Unsere Empfehlung für den vielseitigsten und günstigsten Allrounder lautet jedoch: Jim Beam White.

Jim Beam vs. Maker's Mark: Die Unterschiede

Merkmal Jim Beam White Maker's Mark
Kategorie Kentucky Straight Bourbon Wheated Bourbon
Nebengetreide Roggen Weizen
Besonderheit Klassische Roggenwürze Handgetauchtes rotes Wachssiegel
Charakter Würzig, eichig, klassisch Weich, süß, rund
Stärke für Cocktails & Preis Puren Genuss
Preisniveau Günstiges Einstiegssegment Etwas darüber

Unsere Bourbon-Empfehlungen

Preis-Tipp
Jim Beam White Kentucky Straight Bourbon Whiskey 0,7 l, 40% Vol.

Jim Beam White Kentucky Straight Bourbon Whiskey 0,7 l, 40% Vol.

12,33 €

Stand 26.10.2026 · inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand · maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon

+ Sehr günstig
+ Vielseitig für Cocktails
+ Klassischer Bourbon-Charakter
- Pur etwas kantig
Preis auf Amazon prüfen
Weicher Premium-Tipp
Maker's Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky 0,7 l, 45% Vol.

Maker's Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky 0,7 l, 45% Vol.

20,80 €

Stand 26.10.2026 · inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand · maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon

+ Weizen statt Roggen, sehr weich
+ Süßlich & rund
+ Toll pur und im Cocktail
- Teurer als Jim Beam
Preis auf Amazon prüfen
High-Rye-Tipp
Bulleit Bourbon Frontier Whiskey 0,7 l, 45% Vol.

Bulleit Bourbon Frontier Whiskey 0,7 l, 45% Vol.

19,90 €

Stand 26.10.2026 · inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versand · maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon

+ Hoher Roggenanteil, würzig
+ Hervorragend im Old Fashioned
+ Charaktervoll
- Würziger als Klassik-Bourbon
Preis auf Amazon prüfen

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Hauptunterschied zwischen Jim Beam und Maker's Mark?
Der wichtigste Unterschied liegt in der Getreidemischung (Mash Bill). Jim Beam ist ein klassischer Kentucky Straight Bourbon, der neben Mais auch Roggen verwendet — das sorgt für Würze und eine leichte Schärfe. Maker's Mark ist dagegen ein 'Wheated Bourbon': Statt Roggen kommt Weizen zum Einsatz, was den Whiskey spürbar weicher, süßlicher und runder macht. Geschmacklich ist Jim Beam würziger und eichiger, Maker's Mark weicher mit mehr Vanille und Karamell.
Was bedeutet 'Wheated Bourbon' bei Maker's Mark?
Bourbon muss zu mindestens 51 % aus Mais bestehen, das restliche Getreide ist meist Roggen. Bei einem Wheated Bourbon wie Maker's Mark wird der Roggen durch Weizen ersetzt. Da Weizen milder und süßer schmeckt als Roggen, wird der gesamte Whiskey dadurch runder und weicher — ohne die würzige, leicht scharfe Roggenkante. Das ist auch der Grund, warum Maker's Mark als einer der zugänglichsten Bourbons gilt.
Welcher ist günstiger, Jim Beam oder Maker's Mark?
In aller Regel ist Jim Beam White das günstigere Angebot. Als bekanntester Bourbon der Welt wird er in großen Mengen produziert und gehört preislich zu den günstigsten Bourbons im Regal. Maker's Mark liegt meist etwas darüber, auch wegen der aufwendigeren, teils handwerklichen Herstellung inklusive des handgetauchten Wachssiegels. Für Mixgetränke und große Runden ist Jim Beam damit die wirtschaftlichere Wahl.
Welcher Whiskey eignet sich besser für Cocktails?
Beide eignen sich als Mixwhiskey, allerdings mit unterschiedlichen Stärken. Jim Beam mit seiner würzig-eichigen Note setzt sich in kräftigen Cocktails wie einem Old Fashioned oder Whiskey Sour gut durch und harmoniert klassisch mit Cola. Maker's Mark ist mit seiner weichen, süßen Art eher für den puren Genuss gedacht — für Cocktails ist er fast schon zu schade, funktioniert aber ebenfalls gut in milderen Longdrinks.
Welchen sollte ich als Einsteiger kaufen?
Für einen ersten Bourbon sind beide gut geeignet, weil sie mild und süßlich sind. Wer es besonders weich und rund mag, startet mit Maker's Mark. Wer einen klassischen, würzigeren Bourbon kennenlernen und dabei sparen möchte, greift zu Jim Beam White. Beide sind unkompliziert, breit verfügbar und vielseitig einsetzbar — sowohl pur auf Eis als auch in Mixgetränken. Eine weitere spannende Alternative mit hohem Roggenanteil ist Bulleit Bourbon.
Welcher schmeckt milder, Jim Beam oder Maker's Mark?
Insgesamt gilt Maker's Mark als der mildere der beiden. Durch den Weizenanteil statt Roggen wirkt er runder und weicher am Gaumen, mit sanfter Vanille- und Karamell-Süße. Jim Beam schmeckt im Vergleich würziger und eichiger, mit einer leichten Roggenschärfe im Abgang. Wer einen besonders zugänglichen, sanften Bourbon sucht, liegt mit Maker's Mark meist richtig; wer etwas mehr Ecken und Kanten mag, findet sie bei Jim Beam.

Unser vielseitiger Preis-Sieger

Jim Beam White ist der günstige, vielseitige Allrounder — perfekt für Cocktails, Longdrinks und den unkomplizierten Bourbon-Genuss.

Jim Beam auf Amazon ansehen